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Montag, 15. Februar 2016

Einweihung Feuerwehr Wertheim

Entwurf: Bauamt Wertheim
Energiekonzept: IB LEISER
Gesamtkosten: 6,7 Mio Euro
Am 20. Mai 2014 erfolgte der erste Spatenstich für den Neubau, nach fünf Monaten Bauzeit feierte man am 20. Oktober Richtfest und im Dezember 2015 konnte die Feuerwehr aus ihrem Interimsdomizil in den Neubau umziehen. Am Sonntag, den 14. Februar 2016 nun stellten Baden-Württembergs Innenminister Reinhold Gall und Wertheims Oberbürgermeister Stefan Mikulicz mit einem Festakt zwei Monate nach dem Bezug offiziell die neu gebaute Feuerwache in Dienst. Am 6. Mai wird es einen Tag der offenen Tür geben. Die Fahrzeughalle bietet Platz für 13 Einsatzfahrzeuge, integriert eine Inspektions- und Waschhalle sowie eine Atemschutzwerkstatt. Außerdem beherbergt das Gebäude eine moderne Leitzentrale, einen Schulungsraum, einen Fitnessraum, sowie Umkleiden und einen Gemeinschaftsraum.

Dienstag, 10. November 2015

Auszeichnung Guter Bauten Franken 2015

Neuapostolische Kirche Bamberg

ausgezeichnet vom Bund Deutscher Architekten BDA

Energiekonzept: IB LEISER
Fotos: Gerhard Hagen


Energiekonzept in Stichworten

Sehr gute Dämmung und 3fach-Verglasung, wärmebrückenfreie Konstruktion. Freie, natürliche Lüftung und bedarfsgesteuerte mechanische Abluft. Sommerlicher Wärmeschutz durch außen liegenden Sonnenschutz. Nutzung der Gebäudemasse als thermischer Puffer und Nachtlüftung für die regenerative Abkühlung der Masse bzw. des Gebäudes. Oberflächennahe Geothermie mit Wärmepumpe zur Beheizung über die Fußbodenheizung und zur direkten, regenerativen Kühlung über Fußbodenkühlung und Zuluft.


Donnerstag, 17. September 2015

Richtfest Bereitschaftspolizei Nürnberg

Am gestrigen Mittwoch feierten wir Richtfest für das neue Unterkunftsgebäude der Bereitschaftspolizei Nürnberg. Unser Büro ist in diesem Projekt mit Leistungen der thermischen Bauphysik und für das Energiekonzept beauftragt. Federführendes Architekturbüro ist Baurconsult Architekten Ingenieure aus Hassfurt.


Holzbau

Eine Besonderheit bei diesem Gebäude ist die Ausführung in massiver Holzbauweise. Holz erfährt zurzeit eine nicht unberechtigte Renaissance auch als Baustoff für Wände und Decken. Die Vorteile liegen auf der Hand: Holz ist ein heimischer, nachwachsender Baustoff, bringt von sich aus wärmedämmende und feuchteausgleichende Eigenschaften mit und sorgt somit neben der CO2- und Energieeinsparung auch für eine angenehmes Raumklima.



aus der Pressemitteilung des Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr:

+++ Insgesamt können 320 neue Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten während ihrer Ausbildung in den hochmodernen Gebäuden untergebracht werden. "Die zusätzlichen Unterkunftskapazitäten, die hier entstehen werden auch dringend gebraucht", hat heute der Bayerische Innen- und Bauminister Joachim Herrmann beim Richtfest in Nürnberg erklärt. Mit der Fertigstellung der Gebäude ist 2017 zu rechnen. +++
Für ihre neu geschaffenen Stellen und die weiteren Ausbildungsplätze erhält die Bereitschaftspolizei in Nürnberg zusätzliche Unterkunftsgebäude. In den hochmodernen Bau investiert der Freistaat 20 Millionen Euro. Die Kosten für die Gesamtmaßnahme, die Sanierung aller Bestandsgebäude auf dem Areal, betragen mehr als 100 Millionen Euro. "Das Geld ist für die Ausbildung unserer Polizistinnen und Polizisten gut angelegt", betonte Herrmann heute. Es sind die ersten Bauwerke in Holzbauweise bei der Bayerischen Polizei in dieser Größenordnung. Parallel zu der innovativen Hochbaumaßnahme wurde auch ein modernes Abwasserkonzept umgesetzt. Nach dem Spatenstich vor zwei Jahren konnte heute das Richtfest gefeiert werden, die Fertigstellung ist im März 2017 geplant.


Donnerstag, 9. Juli 2015

Projekt: Akademie der bildenden Künste Nürnberg



Projekt

Zurzeit plant das Architekturbüro Brenne Architekten, Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin die Sanierung der denkmalgeschützten Gebäude der Akademie der bildenden Künste in Nürnberg. Unser Büro ist hier für das Energiekonzept und die thermische Bauphysik verantwortlich. Letzteres ist in diesem Projekt besonders anspruchsvoll, da aufgrund des denkmalpflegerischen Anspruchs nicht alle Flächen gedämmt und Wärmebrücken zwangsläufig nicht gänzlich entschärft werden können. Außerdem ist es nicht möglich, eine automatisierte geregelte Lüftung vorzusehen. So wird man letztlich den Nutzer dafür sensibilisieren und mittels geeigneter Messtechnik (Feuchteüberwachung) unterstützen müssen, ausreichend über die Fenster zu lüften. Unser, noch in Arbeit befindliches, Energiekonzept soll Bauherrn (Freistaat Bayern) und Nutzer die ökologischste und ökonomischste Richtung für die nächsten Jahrzehnte weisen.


Sep Ruf

Der Architekt Sep Ruf (Franz Joseph Ruf 1908-1982) war unter anderem von 1947 bis 1953 Professor an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg. Er prägte mit seinen leicht wirkenden Bauten in der Schule des Bauhaus die deutsche Nachkriegsarchitektur in Deutschland. Bekannt wurde er durch den Bau der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg und den Bau der Neuen Maxburg in München zusammen mit Theo Papst. 1962 wurde er zusammen mit Egon Eiermann und Paul Baumgarten zu den drei Mitgliedern des Planungsrates ernannt, die unter strengster Geheimhaltung die Neuplanung der Regierungsbauten und die Bebauungspläne und Bauten ausführen sollten. 1963–64 errichtete Sep Ruf den Kanzlerbungalow in Bonn.


Jahresaustellung und Sommerfest

Bis zum 12. Juli zeigen über 300 Studierende aller Klassen und Aufbaustudiengänge zeigen ihre besten Werke aus den vergangenen zwölf Monaten. Zur Jahresausstellung werden vier Tage lang Ateliers zu Ausstellungsräumen, denn künstlerische Forschung teilt sich in Resultaten mit. Studenten aller Fachrichtungen präsentieren Malerei und Zeichnung, Bildhauerei, Video und Foto, Installation, Skulptur, Gold- und Silberschmiedearbeiten, Audio, etc. Die Vielfalt und Qualität der Kunsthochschule zeigt sich in allen Medien und Formaten.

Sommerfest: Sa 11. Juli 2015, 19 Uhr
Ausstellung 09.bis 12. Juli 2015: täglich von 10-20 Uhr, Mittwoch und Samstag bis 23 Uhr

Mittwoch, 3. Juni 2015

Neues Projekt: IBZ Straubing

In Straubing wird das neue Informations- und Beratungszentrums für erneuerbare Energien und Rohstoffe im Passivhaus-Standard geplant. Wir sind als Berater für das Energiekonzept, die Gebäudesimulationen und die thermische Bauphysik mit an Bord. Bauherr ist der Freistaat Bayern und für die bauliche Planung federführend das Staatliche Bauamt Passau.


Aus der Pressemitteilung des Bayerischen Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat vom 5. März:
Mit dem Informations- und Beratungszentrum für erneuerbare Energien und Rohstoffe (IBZ) in Straubing entsteht eine Einrichtung, die die Zukunftsthemen erneuerbare Energien und
nachwachsende Rohstoffe einer breiten Öffentlichkeit verständlich und anschaulich näher bringen soll. Dies soll jeweils aus unterschiedlichen Blickrichtungen: Geschichte, Gegenwart und Perspektiven sowie Produktion, Verarbeitung und Vermarktung erfolgen. [...] Mit Errichtung des Informations- und Beratungszentrums für erneuerbare Energien und Rohstoffe wird in Straubing unter dem Dach des Landwirtschaftsministeriums und unter Beteiligung des Wirtschaftsministeriums ein Zentrum der bayerischen Energie- und Rohstoffwende eingerichtet. Die Planungen gehen derzeit von Ausstellungs- und Büroflächen von insgesamt 3.000 m² und Baukosten in der Größenordnung von 25 Millionen Euro aus.


Hierzu zwei Linkempfehlungen:
- Technologie- und Förderzentrum TFZ im Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe
- Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk C.A.R.M.E.N e.V.

Donnerstag, 17. Juli 2014

Energy Charts machen die Energiewende transparent

Fraunhofer ISE schaltet umfassende Energiedatenbank online

Presseinformation des Fraunhofer-Instituts vom 2. Juli 2014
Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE stellt ab sofort die kompletten elektrischen Energiedaten für Deutschland zeitnah und kostenlos zur Verfügung. »Wir wollen damit einen Beitrag zu Transparenz und Versachlichung der Diskussion um die Energiewende leisten«, so Institutsleiter Professor Eicke Weber. Stromerzeugung aus allen konventionellen und erneuerbaren Quellen, Import und Export stehen in individuell gestaltbaren Grafiken unter www.energy-charts.de bereit.


Screenshot von www.energy-charts.de © Fraunhofer ISE

»Unsere Grafiken zur Stromerzeugung sind sehr beliebt, weil wir dazu aus mehreren neutralen Quellen alle Daten zusammentragen und die Daten zeitnah aktualisieren«, berichtet Professor Bruno Burger, zuständig für Energiedaten und strategische Entwicklung am Fraunhofer ISE. Burger stellt schon seit 2011 Folien zu Energiedaten auf der Institutswebsite bereit und beantwortet Anfragen aus Politik, Wissenschaft, Medien und Energiewirtschaft dazu, auch aus dem Ausland: »Das japanische Umweltministerium hat 200 Berichtsseiten übersetzen und auf die eigene Homepage stellen lassen«, so Burger.


Auf www.energy-charts.de können Besucher sich jetzt ihre Grafiken selbst zusammenstellen: Leistung, Energie, Preise, beliebige Energieträger ein- und ausschalten oder mit einem dynamischen Lineal prozentuale bzw. Absolutwerte ablesen. Man sieht zum Beispiel in der Kalenderwoche 25 dieses Jahres auf der beigefügten Grafik, dass die Sonne die gesamte Spitzenlast liefert und alle erneuerbaren Energien zusammen am Sonntagmittag 60,4 Prozent der Stromerzeugung bereitstellten. Die Daten sind derzeit wochenaktuell, Teilbereiche werden demnächst auch tagesaktuell verfügbar sein.