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Mittwoch, 3. August 2016

Spatenstich Nawareum


Foto: TFZ
Straubing 25.07.2016 - Wer sich für den innovativen Einsatz Nachwachsender Rohstoffe und Erneuerbarer Energien interessiert, findet bald in Straubing eine bislang einzigartige Anlaufstelle. Wirtschaftsministerin Ilse Aigner und Landwirtschaftsminister Helmut Brunner starteten am Montag mit dem ersten Spatenstich die Bauarbeiten für das NAWAREUM – ein modernes Informations-, Lern- und Beratungszentrum, das bundesweit Akzente setzen soll. „Das NAWAREUM wird die Menschen mit spannenden Angeboten für die Verwendung Nachwachsender Rohstoffe und Erneuerbarer Energien sensibilisieren“, waren sich Brunner und Aigner einig. Ziel sei, fundierte fachliche Informationen erlebbar und damit für Familien, Schulklassen und alle Interessierten gleichermaßen attraktiv zu machen. Zudem soll das NAWAREUM für Bürger, Unternehmen, Kommunen und Bildungseinrichtungen als kompetente Anlauf- und Beratungsstelle dienen. Schließlich nimmt den Ministern zufolge die Bedeutung Nachwachsender Rohstoffe permanent zu, gerade im Hinblick auf biobasierte Materialien und die Energiewende. Umso wichtiger ist es laut Brunner und Aigner, umfassend über die Verwendungsmöglichkeiten aufzuklären und den Einsatz Nachwachsender Rohstoffe und Erneuerbarer Energien voranzutreiben. 


Flyer: TFZ
Um die richtige Mischung aus Information, Dokumentation und Erlebnis sicherzustellen, sind Dauer- und Sonderausstellungen zu Themen wie Heizen, Bauen und Dämmen ebenso geplant wie Schau- und Lehrgärten oder Mitmachstationen für Jung und Alt. Zudem wird die Einrichtung einen Einblick in die Geschichte und die künftigen Möglichkeiten der Bioökonomie bieten. Schon das Gebäude selbst ist als Musterbeispiel für Nachhaltigkeit geplant: Es wird in Holzbauweise mit Passivhaus-Standard errichtet und soll den Besuchern die Möglichkeiten beim Einsatz Erneuerbarer Energien vor Augen führen. Die Gesamtkosten von 25 Millionen teilen sich Landwirtschafts- und Energieministerium. Anfang 2020 soll die Eröffnung sein.

Unser Büro ist hier mit der Beratung zum Passivhaus und der thermischen Bauphysik beauftragt.


Donnerstag, 17. September 2015

Richtfest Bereitschaftspolizei Nürnberg

Am gestrigen Mittwoch feierten wir Richtfest für das neue Unterkunftsgebäude der Bereitschaftspolizei Nürnberg. Unser Büro ist in diesem Projekt mit Leistungen der thermischen Bauphysik und für das Energiekonzept beauftragt. Federführendes Architekturbüro ist Baurconsult Architekten Ingenieure aus Hassfurt.


Holzbau

Eine Besonderheit bei diesem Gebäude ist die Ausführung in massiver Holzbauweise. Holz erfährt zurzeit eine nicht unberechtigte Renaissance auch als Baustoff für Wände und Decken. Die Vorteile liegen auf der Hand: Holz ist ein heimischer, nachwachsender Baustoff, bringt von sich aus wärmedämmende und feuchteausgleichende Eigenschaften mit und sorgt somit neben der CO2- und Energieeinsparung auch für eine angenehmes Raumklima.



aus der Pressemitteilung des Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr:

+++ Insgesamt können 320 neue Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten während ihrer Ausbildung in den hochmodernen Gebäuden untergebracht werden. "Die zusätzlichen Unterkunftskapazitäten, die hier entstehen werden auch dringend gebraucht", hat heute der Bayerische Innen- und Bauminister Joachim Herrmann beim Richtfest in Nürnberg erklärt. Mit der Fertigstellung der Gebäude ist 2017 zu rechnen. +++
Für ihre neu geschaffenen Stellen und die weiteren Ausbildungsplätze erhält die Bereitschaftspolizei in Nürnberg zusätzliche Unterkunftsgebäude. In den hochmodernen Bau investiert der Freistaat 20 Millionen Euro. Die Kosten für die Gesamtmaßnahme, die Sanierung aller Bestandsgebäude auf dem Areal, betragen mehr als 100 Millionen Euro. "Das Geld ist für die Ausbildung unserer Polizistinnen und Polizisten gut angelegt", betonte Herrmann heute. Es sind die ersten Bauwerke in Holzbauweise bei der Bayerischen Polizei in dieser Größenordnung. Parallel zu der innovativen Hochbaumaßnahme wurde auch ein modernes Abwasserkonzept umgesetzt. Nach dem Spatenstich vor zwei Jahren konnte heute das Richtfest gefeiert werden, die Fertigstellung ist im März 2017 geplant.


Mittwoch, 3. Juni 2015

Neues Projekt: IBZ Straubing

In Straubing wird das neue Informations- und Beratungszentrums für erneuerbare Energien und Rohstoffe im Passivhaus-Standard geplant. Wir sind als Berater für das Energiekonzept, die Gebäudesimulationen und die thermische Bauphysik mit an Bord. Bauherr ist der Freistaat Bayern und für die bauliche Planung federführend das Staatliche Bauamt Passau.


Aus der Pressemitteilung des Bayerischen Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat vom 5. März:
Mit dem Informations- und Beratungszentrum für erneuerbare Energien und Rohstoffe (IBZ) in Straubing entsteht eine Einrichtung, die die Zukunftsthemen erneuerbare Energien und
nachwachsende Rohstoffe einer breiten Öffentlichkeit verständlich und anschaulich näher bringen soll. Dies soll jeweils aus unterschiedlichen Blickrichtungen: Geschichte, Gegenwart und Perspektiven sowie Produktion, Verarbeitung und Vermarktung erfolgen. [...] Mit Errichtung des Informations- und Beratungszentrums für erneuerbare Energien und Rohstoffe wird in Straubing unter dem Dach des Landwirtschaftsministeriums und unter Beteiligung des Wirtschaftsministeriums ein Zentrum der bayerischen Energie- und Rohstoffwende eingerichtet. Die Planungen gehen derzeit von Ausstellungs- und Büroflächen von insgesamt 3.000 m² und Baukosten in der Größenordnung von 25 Millionen Euro aus.


Hierzu zwei Linkempfehlungen:
- Technologie- und Förderzentrum TFZ im Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe
- Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk C.A.R.M.E.N e.V.